2k18

Kaum hat 2018 angefangen, ist auch schon Mitte Januar.
Die Zeit rast. Aber wohin eigentlich?
So ein Neujahrsstart ist doch immer mal wieder eine Gelegenheit neue Ideen zu sammeln und sich mal ein paar Gedanken über das „wohin“ zu machen in das man stetig im Alltagsstress rennt.
Ich bin kein Mensch für Vorsätze. Lieber bin ich die Art Mensch, die alle unangenehmen Aufgaben und anstrengenden Ziele in eine ungewisse Zukunft schiebt. Das bereits begonnene Jahr ist mir da doch etwas zu optimistisch.
Klingt scheiße, ist es auch. Aber immerhin ehrlich.
Viel mehr sollte man sich vielleicht jeden Tag neu dazu aufraffen das zu machen, was man sich fest vorgenommen hatte.

Sport ist zum Beispiel so ein Thema.
Ich habe mir nicht vorgenommen mehr Sport zu machen, Kilos zu verlieren oder mich gesünder zu ernähren. Dazu kenne ich mich mittlerweile gut genug.
Auch gestern war wieder so ein Tag, an dem man eigentlich nach der Arbeit bloß noch auf der Couch seine Tiefkühlpizza verdrücken wollte.
Tja und dann kommt der Moment, in dem man sich daran erinnern muss, dass es doch eigentlich viel geiler ist nach dem Sport frisch geduscht unter der Sofadecke zu liegen und sich etwas zu kochen, das tatsächlich nach mehr als Fake-Käse und Konservierungsstoffen schmeckt.
Und da gibt es so viele andere Dinge, die mich eigentlich nerven, die ich eigentlich ändern will und von denen mein innerer Schweinehund mich abhält.
Anstatt mir also unfassbar hohe Ziele für die nächsten Monate vorzunehmen, die ich wahrscheinlich ohnehin nicht einhalten kann, versuche ich es einfach mal mit einer Wish-List. Das klingt doch schon um einiges Netter, als „Vorsatz“, oder?

Okay hier zu meiner Wish-List 2k18:

1. > weniger Fleisch essen
2. > einen Monat komplett auf Fleisch verzichten
3. > mehr Sport machen
4. > Mut zu neuen Projekten und Menschen
5. > kein unnötiges Zeug mehr bei Amazon bestellen
6. > wieder öfter lesen statt fernsehen
7. > meinen Kleiderschrank ausmisten
8. > nicht überall mein Zeug rumliegen lassen
9. > öfter „ich kann das“ als „ich kann das nicht“ sagen und so meinen
10. > mir öfter Zeit zum Schreiben und Fotografieren zu nehmen

Alles in Allem versuche ich wohl etwas optimistischer in dieses Jahr zu starten.
Ich werde versuchen mich weniger stressen zu lassen und mir Zeit für das zu nehmen was mir wichtig ist und was meine Laune steigert. Weg von dem „höher, weiter, schneller“ und zurück zu mir und der Schönheit der kleinen Dinge.
Und trotzdem will ich mich auch dazu aufraffen mal meine Comfortzone zu verlassen, neue Herausforderungen anzunehmen und über meinen Schatten zu Springen.

2k18 – Challenge accepted!

 

Frankfurt (6 von 6)

„Wenn ich manchmal bedenke, welche riesigen Konsequenzen kleine Dinge haben, bin ich versucht zu glauben, dass es gar keine kleinen Dinge gibt.“ – Bruce Barton

 

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2018 – Neujahrs Prep

Und schon wieder ist es soweit. Und wieder einmal kommt das alles vollkommen überraschend!
Weihnachten und somit auch das neue Jahr stehen vor der Tür. Und zwar direkt vor der Tür.
Für Besinnlichkeit und Kerzenschein bleibt nicht viel Zeit, wenn man auf den letzten Drücker alle Geschenke besorgen, alte Freundschaften auf dem Weihnachtsmarkt pflegen und sich um Adventskranz, Baum und Kugeln sorgen muss.
Mal abgesehen von dem alltäglichen Stress, der auch vor der Adventszeit keinen Halt macht.
Tja und trotzdem nehme ich mir jetzt die Zeit mich an meinen Computer zu setzten und diese ersten Zeilen in meinen Blog zu tippen. Wieso?
1.) weil ich schon immer einen Blog haben wollte und nie über meinen Schatten springen konnte

und
2.) weil ich Neujahrsvorsätze für total blöd und absolut boykottierungswürdig halte.

Und deshalb kommt mein erster Eintrag schon vor 2018.
Vor dem Morgen am 01.01., an dem ich jeden guten Vorsatz bereits über den Haufen geworfen hätte. Schluss mit Ausreden und ewigem Verschieben auf morgen und übermorgen, nächste Woche oder nächstes Jahr.

Life is now.
Und deshalb willkommen auf meinem ersten, eigenen, kleinen, zarten, noch wachsenden, unperfekten Blog.
Füllen möchte ich ihn mit allen möglichen Kleinig- und Belanglosigkeiten, aber auch mit tieferen Gedanken und Texten, Bildern und Gedankensplittern, die mich im Alltag begleiten.

Und da ich nun, ohne wirklichen Inhalt vermittelt zu haben, schon wieder viel zu viel getippt habe, bin ich nun auch ruhig. Bloß eine Sache noch zum Start, dieses Projekts:

Willkommen auf OpenHearted!